Ein Tag in Frankfurt

Eigentlich nur 3 Stunden in Frankfurt. Den Rest dieses sonnigen Samstags, insgesamt 12 Stunden :-( verbrachte ich mit ein paar anderen Demonstranten und vielen anderen Reisenden in Regionalzügen der DB. 33.- EUR für 5 Personen Dortmund-Frankfurt und wieder zurück ist natürlich günstig – aber man muss für so eine Aktion echt sehr viel Geduld und sehr starke Nerven haben. Warum war ich in Frankfurt ? nicht zum Spass – es ist wirklich kein Spass 12 Stunden in Regionalzügen zu sitzen und zu stehen. Ich war in Frankfurt um meine Rechte & Pflichten als Büger einer Demokratie auszuüben. Ich habe demonstriert. Gemeinstam mit über 1000 anderen besogten & verärgerten Bürgern auf der Demo “Freiheit statt Angst”. Eine Sprecherin der Abschlusskundgebung sprach mir aus der Seele: Ich habe mich bisher in diesem Land relativ wohl gefühlt. Aber diese Regierung hat dafür gesorgt, dass ich mich hier gar nicht mehr wohl fühle und ernsthaft darüber nachdenke, auszuwandern.

Naja, es gibt Hoffnung. Inzwischen haben mainstream-Medien das Thema entdeckt und Frau Zypries und sogar ein CSU-Mann weisen unseren im Überwachungswahn amok laufenden Innenminister in seine Grenzen.

Ich möchte mich bei den Organisatoren und Helfern dieser Demo bedanken. Danke auch an die Piratenpartei NRW, welche die Mitfahrgemeinschaft organisiert hat.

http://www.freiheit-statt-angst.de

http://www.vorratsdatenspeicherung.de/

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=5300&key=standard_document_30464564

http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/774/108666/

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