Kubuntu und bcm43xx

October 22, 2006 on 12:04 pm | In Uncategorized, linux, wlan | No Comments

Habe heute german-kubuntu-alternate-6.06.1-i386 auf meinem Amilo Pro v2030 installiert und spiele nun seit ein paar Stunden damit ‘rum. Obwohl der Kernel die Version 2.6.15-26 hat, ist trotzdem der freie bcm43xx Treiber für den eingebauten Broadcom BCM4318 [AirForce One 54g] dabei. Mit adept lassen sich bequem weitere Software-Quellen (universe, multiverse) aktivieren und z.B. das Tool bcm43xx-fwcutter istallieren. Aus dem Netz habe ich mir die Firmware wl_apsta.o besorgt und mit
bcm43xx-fwcutter -w /lib/firmware wl_apsta.o extrahiert & installiert.
Dann einmal Treiber ‘raus & wieder rein:
rmmod bcm43xx
modprobe bcm43xx

Das schicke wlanassistant hat mir dann meine beiden Accesspoints angezeigt und ich konnte mich verbinden.

unerwüschter Bildschirmschoner bei Suse 10.1

August 12, 2006 on 8:44 pm | In Uncategorized, linux, suse | No Comments

Wenn bei suse 10.1 das Laptop zuklappt, startet ein zufäliger Bildschimschoner (xscreensaver) , der 1.) die Sitzung sperrt, d.h. beim öffnen das Passwort anfordert und 2.) nicht unerheblich die CPU beschäftigt(Stichworte: Mesa, software-3D,OpenGL). Wer das nicht möchte, kann folgende Datei editieren:
/etc/sysconfig/powersave/events
vorher: EVENT_BUTTON_LID_CLOSED=”screen_saver”
nachher: EVENT_BUTTON_LID_CLOSED=”ignore”

Danach reboot oder /etc/init.d/powersaved restart

Linux & NTFS

July 5, 2006 on 10:58 am | In Uncategorized, linux | No Comments
Der aktuelle Stand des NTFS-Dateisystems im Kernel erlaubt seit Linux 2.6.15 das Ändern bestehender Dateien, jedoch kein Hinzufügen oder Löschen. Die Benutzung dieses Treibers ist gefahrlos. Im Gegensatz zu alten Versionen, die schnell den Ruf erlangten, Dateisysteme zu zerstören, verhält sich der neue NTFS-Treiber sehr vorsichtig und unterstützt nur Operationen, die die Konsistenz des Dateisystems erhalten.

prolinux.de

Ich möchte noch hinzufügen: Man brauch kein NTFS um übers Netz (LAN) auf Windows-Verzeichnisse oder Laufwerke zuzugreifen. Das macht man mit Samba/smbfs.

Notebookkauf

July 1, 2006 on 2:21 pm | In Uncategorized, electronics, linux, mobility | No Comments

Seit Monaten versuche ich ein Notebook zu kaufen. Typisches Problem der Überflussgesellschaft: viele Hersteller undendlich viele Modelle und Modellvarianten. Testberichte in c’t und LinuxMagazin halfen etwas bei der Auswahl. In die engere Wahl kamen
IBM T23 (2nd Hand) , Dell Inspiron 1300 und Fujitsu Siemens Amilo Pro V2030. Das Amilo wird mit Knoppix-Linux und ohne Windows geliefert - was mir sehr sympathisch war. Allerdings war
die Ausstattung nicht so toll und der Preis zu beginn meiner Suche relativ hoch. Das Dell hatte eine sehr gute Ausstattung allerdings scheinen Qualität und Verarbeitung bei den billigen Dells nicht so toll zu sein. Am Dell Onlineshop störten mich vor allem 2 Dinge: 1.) Das Gerät war nicht ohne Windows erhältlich und 2.) fast jeden Tag gab es einen anderen Preis bzw “Sonderpreis” für eine bestimmte Modellvariante. Bei ebay wurden von einem “Händler” relativ viele Inspirons 1300 versteigert. Ich habe geboten, “gewonnen” und überwiesen. Verkäufer-Historie und Bewertung sah alles o.k. aus. Einen Tag später las ich eine Warnung über diesen Anbieter und bekam Angst. Meiner Bank gelang es glücklicherweise das Geld zurück zu buchen. Der Warner aus dem ebay-Forum hatte recht: Es war ein Betrüger, etwas später wurde er von ebay gesperrt und viele Opfer hatten an diesem WE bezahlt und keine Ware erhalten. Dies war übrigens schon der 2te ebay Betrugsfall bei dem ich eines der Opfer war. Dann hatte ich irgendwie keinen Bock mehr auf Dell. Ein Freund hat sich ein gebrauchtes IBM T23 gekauft und war damit sehr zufrienden. Das erste Gerät, das der Händler ihm schickte war wochl zimlich sch… , nach einer Beschwerde bekam er dann aber ein ordentliches Gerät. Ich wollte mein T23 in einem Landen in Müster kaufen. Laut Webseite war es “sofort ab Lager” lieferbar. Am Telefon hiess es dann: momentan nicht da, kommt aber in 8 Tagen. Nach 8 Tagen: wir haben keine mehr von diesem Typ (mit WXGA+ Display) und wissen auch nicht wann wir wieder welche bekommen. NA TOLL! Ein paar Wochen später - ich war inzwischen in Slowenien - bekam ich eine mail, dass sie jetzt wieder welche haben. Ich schlug vor, dass sie aus Kulanz die Versandkosten nach SLO übernehmen, das wollten sie aber nicht. Also hab’ ich es nicht gekauft. Ich konnte es ja auch nicht vor dem Kauf im Laden testen, so wie ich es eigentlich vor hatte. Dann war erstmal wieder ein paar Wochen Pause in Sachen Notebookkauf, bis ich dann zufälig bei Reichelt.de ein FSC Amilo V2030 sah, dass aber gar nicht mehr so teuer war, wie ich es in Erinnerung hatte. Fortsetzung und Happy-End: siehe Artikel “billigzeit.de” und “Fujitsu Siemens Amilo Pro V2030″

Laptop (aka Notebook) ohne Windows

June 28, 2006 on 12:32 pm | In Uncategorized, linux | No Comments

In Deutschlad ist es relativ schwierig ein Notebook zu kaufen ohne gleichzeitig eine MS Windows Lizenz zu bezahlen. Der Preis der Windows Lizenz wird versteckt. Ohne Windows ist das Gerät, z.B. von Dell, einfach nicht erhältlich. Ich hab’ mal gehört, dass dieses “bundeling” von 2 verscheidenen Produkten: Notebook + Software laut EU Gesetz illegal ist, wenn der Käufer nicht die Gelegenheit hat, die Produkte auch einzeln zu kaufen.

In Slowenien ist die Situation besser: Der Distributor “Avtera” beliefert viele kleine und grosse Einzelhändler. Besonders die Geräte unter 1000 EUR bekommt man hier mit Linux (Acer) oder FreeDOS (HP).
Sogar die Spermarkt-Kette “Merkur” bietet Acer Notebooks mit Linux.
Ein kleiner Händler hier in Sevnica bietet generell alle PCs & Notebooks ohne Betriebssystem an.
Ein grosse Kette von Computerläden ist “comshop”. Hier bekommt man die meissten Notebooks(Tron, Asus, HP) ohne Windows. Optional kann man für ca. 100 EUR zusätzlich ein “Microsoft Paket” bestellen, bestehend aus Windows, Age of Empires und Works. 100 EUR ! - ohne MS Office, d.h. kein MS Word, kein Excel, kein Outlook, kein Powerpoint u.s.w.

Vortrags-Marathon in Linz

June 19, 2006 on 12:28 pm | In Uncategorized, linux, skolelinux | No Comments

Am 15.6. war Education Day bei den Linuxwochen in Linz. Ich hatte 4 Themen zur Auswahl eingereicht - und - oh Schreck! - alle 4 wurden akzeptiert und ins Programm genommen. Hmmm.. da hatte ich mir also ein paar Tage Arbeit mit OpenOffice Presenter aufgehalst. Die Arbeit hat sich gelohnt, den Zuhörern hat’s gefallen und deshalb gibt’s die Slides nun auch online: media.lug-marl.de/doc/LinuxwochenLinz2006/

Gruß und Dank an die Organisatoren und Gastgeber in Linz.

Synfig

May 29, 2006 on 3:41 pm | In Uncategorized, linux | No Comments

today I played around with synfig, a vector-based 2D animation software package. It’s fun! The instructions from german magazine Linux-User helped me to get started with it.

TV-Browser

May 20, 2006 on 12:44 pm | In Uncategorized, linux | No Comments

In meinem KDE Autostart Ordner befinden sich nur wenige Programme, eines davon war nxtvepg - Eine elektronische TV Programmzeitschrift, die sich die Daten per analoger TV Karte aus dem Videotext holt, also kein Internet benötigt. Mometan habe ich aber keine TV-Karte im PC, dafür aber fast immer Internet per DSL oder Bürger-WLAN. In der c’t las ich von dem Java Programm TV-Browser. Download & install war ganz einfach. TV-Browser lädt die Daten aus dem Internet. Es hat viele Plugins, die man sogar verknüpfen kann so dass z.B. das eine Plugin “Lieblingssendungen” markiert und ein anderes dann an alle Lieblingssendungen erinnert. Mit Filtern kann man sehr genau festlegen was angezeigt werden soll. Sehr gut ist auch die farbliche Darstellung an der man sofort erkennen kann was gerade läuft und wieviele Minuten einer Sendung schon gelaufen sind.

tvbrowser screenshot

Linuxtag 2006

May 7, 2006 on 2:48 am | In Uncategorized, debian, linux, skolelinux | No Comments

Ich komme gerade zurück vom Linuxtag 2006 - Ein Grund mal wieder was zu bloggen. Gemeinsam mit 3 Freunden von der LUG Marl fuhr ich am Fr morgen nach Wiesbaden. Wir kamen pünktlich um 9:00Uhr an und verteilten uns auf die Stände “Linux User Groups”, “Debian” und “Linux Events”. Debian hatte einen riesigen Stand und dementsprechend viel Platz um verwandte Projekte wie FAI und Skolelinux mit unterzubringen.

Vorträge:

Dokumentenmanagment mit Moodle wird nicht weitergepflegt: moodlixx.de aktuell: moodleschule.de . Namen wie “Harvest Road Hive” und “OWL” waren mir neu. weitere Stichworte: Open University, für kollaboratives arbeiten in moodle entweder Schüler zu Tutoren eines mini-Kurses machen oder das Glossar von moodle verwenden.

content managment with webdav and openoffice.org writely benutzt auch odt(OpenDocument) Format. eZ publish ist ein CMS, dass mir sehr gut gefällt. Neuerdings kann man Content dafür mit OOo-writer erzeugen oder verändern und dann per webDAV hochladen. WebDAV-Server ist in eZ publish eingebaut. Ich hoffe ich finde die Slides irgendwo, denn der Vortrag enthielt schöne Beispiele für ein StarBasic Makro und die Verwendung von OOo automatisiert im batch-mode. Dieser Vortrag war wirklich sehr interessant und auch sehr unterhaltsam.

Besucher am Skolelinux-Tisch:

Ich hatte Besuch von der Medienberatung NRW. Von den Statements meines Gesprächspartners (Name der Red. bekannt ;-) hörte ich viel richtiges, wichtiges und sinnvolles. Wir waren uns in vielen Dingen einig, z.B. darüber, dass Software , die nicht platformunabhängig ist, in der Schule nix zu suchen hat. Er wies darauf hin, dass Lernprogramme für den Einsatz in Schulen über viele Jahre hinweg möglichst gleich bleiben sollte, d.h. möglichst wenig Veränderungen in Funktion, Look and Feel weil die Lehrer viel Zeit investieren müssen um sich selbst mit einer Anwendung vertraut zu machen, z.B. in Fortbildungen. Von ihm kam auch der Tipp “OLAT” - eine Lernplatform der Uni Zürich, ähnlich wie moodle, vielleicht sogar besser ?
2 Besucher aus Belgien habe ich gleich an meinen französichen Team-Kollegen verwiesen, der sie offenbar recht erfolgreich von Skolelinux begeistern konnte.
www.hubbertz.de hat sich für unser Skolelinux Commercial-Support-Netzwerk angeboten als IT Dienstleister für Installationen und Wartung im Großraum Köln.

Besuche bei anderen Ständen:

Bei Debian habe ich mir versichern lassen dass die ersten Schritte von FAI ganz harmlos sind, besonders wenn man sich schon mit PXE-Boot auskennt. Dort wurde auch das schicke GoSa LDAP Frontend gezeigt, welches die Stadt München für Ihre Accounts und Rechner einsetzt.

Auf dem Stand des Linux Verbands präsentierte eine deutsch-polnische Gruppe 3 Teile eines COMENIUS Projekts: mathexer.com http://www.cospa-project.org/ und http://www.bbs-saarburg.de/opendict/

Beim BSI hatte ich ein nettes Gespräch über den Groupware Server Kolab2. Wir waren uns einig dass Verschlüsselung von e-mail und anderer Kommunikation immer wichtiger wird, und dass der Nutzen des Überwachungswahns diverser deutscher und europäischer “Anti Terror” Gesetze in keinem vernünftigen Verhältnis steht zu dem Schaden der durch diese Gesetze angerichtet wird.

Nebenan bei Intevation versicherte man mir dass die installetion von Kolab2 relativ einfach ist, weil das Paket alles enthält was benötigt wird, mann muss also nicht alle Dienste einzeln installieren und konfigurieren.

Bei edubuntu erfuhr ich, dass sie auch den Einsatz von OpenLDAP planen.

bei flightgear flog man mit Pedalen, joystick, Throttle-Hebel und 3-screen view Hubschruber und Flugzeuge. Auf einer Internet Seite kann man sehen wer gerade wo fliegt und in der virtuellen Luft oder am virtuellen Flughafen begegnet man sich dann auch.

Die Forth Gesellschaft zeiget einen Linux PC der per Bilderkennung eine Kugel auf einem Tablett balanciert und diese auch noch auf einer Kreisbahn bewegt. Output: USB- IO warrior, 3 normale Modellbau-Servos. Forth passt auch in diverse Microcontroller und ist dann dort gleichzeitige multitasking-OS und Programmiersprache. Man kann den Controller in Forth (um-)programmieren während das Programm läuft.

Linux VServer ist auch sehr interessant. Gegenüber z.B. Xen hat es den Vorteil, dass man den virtuellen Servern keinen festen RAM zuteilen muss, d.h. der vorhandene RAM wird dynamisch, je nach Bedarf verteilt. Limits sind aber auch möglich. Es läuft nur ein Kernel, d.h. u.a. keine getrennten Iptables Regeln für die einzelnen vserver. Durch Hardlinks und ähnliche Tricks verbrauchen die einzelen vserver nur wenig Platz auf der Festplatte. Am Stand war auch ein “multi head” PC mit jeweils 3 grafikkarten, tastaturen und mäusen zu sehen. Jedem vserver wurde eine Grafikkarte zugeordnet. Es liefen also 3 (verscheidene) Linux-Distributionen mit je einem X-Server.

bei Mapbender/Geo-Consortium gab’s openstreetmap.org zu sehen. Eine weltweite open-source Strassenkarte, die von Freiwilligen mit GPS-Mouse nach dem wiki-Prinzip wächst. - sehr cool!

Bei MythTV bekam ich ein paar gute Tipps und URLs: mythtvtalk.com und mythwiki.de. Deutsche EPG Daten von der prisma Webseite nehmen. Script, dass daraus dann die Sendernamen entnimmt. Ein 2Ghz Rechner reicht aus um in akzeptabler Qualität & Kompression aufzuzeichen.

Bei strongswan wollte man mich überzeugen daß ipsec mit strongswan garnicht so kompliziert ist, das ist den netten Schweizern aber diesmal nicht gelungen ;-) Jedenfalls hab ich dort gelernt, dass ifconfig und route “out” sind und stattdessen ip addr und ip route voll modern sind ;-)

Bei samba/sernet gab’s den Tipp bei der Samba Fehlersuche den Loglevel auf 3 oder 4 zu stellen uns die Aussage, daß Domain-Anmeldung mit XP Clients kein Problem ist und dass man den signorseal registry patch ab Samba 3 nicht benötigt. Wann Samba 4 kommt, steht noch in den Sternen aber vielleicht werden vorab weitere Teilprojekte wie samba4WINS veröffentlicht.

Veilen Dank and die Veanstalter und besonders an die freiwilligen Helfer der PUG. Es war anders als Karlsruhe aber nicht unbedingt schlechter. Vorher dachte ich, daß der Linuxtag immer mehr weg von .ORG hin zu .COM tendiert, aber mein Eindruck in Wiesbaden war genau das Gegenteil: Sehr viele interessante .ORG Stände. und eine sehr lieber, herzlicher Empfang im Orga Büro. Alles war etwas kleiner, bescheidener, weniger bombastisch, ruhiger , entspannter.

c’t 9/2006

April 17, 2006 on 6:55 pm | In linux | No Comments

DVD Authoring mit Linux: Diverse Programme wurden verglichen. Empfehlung des Authors: DVDStyler, DVDAuthor Wizard und Kmediafactory. Fürs “Muxen” (Multiplexen) werden die Programme ProjectX und mplex empfolen. mplex -f 8 -o DVD.mpg video.m2v audio.mp2

USB nach RS232 Wandler: Alle ausser “Moxa” funktionieren mit Linux. Die günstigsten sind Digitus und Z-Tek (bei Reichelt) für je 10 EUR

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