Archive for the 'skolelinux' Category

Epoptes 0.5.10

Sunday, March 19th, 2017

Seit Version 0.5.9 hat epoptes “automatic client reconnecting”
Bei älteren Versionen konnte man Clients nicht steuern wenn der Client gestartet wurde, bevor der Server gestartet ist. Das Problem ist seit Version 0.5.9 behoben.

Auf einem Test-Server hatte ich ein Problem mit epoptes/ui/notifications.py , was sich aber durch auskommentieren einiger Zeilen bzw. Einfügen von “pass” Befehlen lösen konnte.

http://www.epoptes.org/

Lama macht Raketenstart

Wednesday, July 30th, 2008

Beim Skolelinux Treffen wollte ich den anderen mal den Lama Koax-Heli vorfliegen, allerdings hatte ich de DIP-Schalter des Senders noch für den DF4 eingestellt. Nick war schon richtig, aber Roll war noch falschrum. Da ich die Anleitung nicht dabei hatte, habe ich alle Schalter mal durchprobiert – und dabei auch den für Gas erwischt. Heli startet mit Vollgas vom Tisch, knallt gegen die Zimmerdecke und fiel wieder etwas, die Antenne hat sich in die Taumelscheibe gewickelt. Wir konnten ihn einfangen und den Akkustecker ziehen. Die Rotorblätter sind beschädigt, eins hab’ ich ersetzt. Nach dieser Aktion war ich doch sehr froh, eine Modellflugversicherung zu haben. Es gab glücklicherweise keinen Personen- oder Sachschaden, aber alle haben sich sehr erschreckt.

Vergleich der Geschwindigkeit von LTSP 4.2 und MueKow

Thursday, February 22nd, 2007

Ich habe die Geschwindigkeit von einigen Aktionen bei LTSP 4.2 und
LTSP Muekow bei 4 verscheidenen Clients verglichen.
Hier die Ergebnisse:

http://media.lug-marl.de/doc/LTSP-MueKow/zeitmessung-ltsp42vsMuekow.ods
http://media.lug-marl.de/doc/LTSP-MueKow/zeitmessung-ltsp42vsMuekow.html

Analyse & Interpretation

Der grösste Unterschied, ist die Zeit, die zum booten benötigt wird. Wenn die  Geräte am Anfang jeder Unterrichtseinheit gebootet werden ist das ein echtes Problem. Auch ein Reboot nach einem möglichen Crash wird bei Muekow zur Geduldsprobe. Manche Lehrer lassen ihre Terminals tag & nacht non stop durchlaufen – Ich finde das nicht gut. Man sollte zumindest über eine Zeitschaltuhr dafür sorgen , dass sie z.B. zwischen 15 und 8 Uhr und am Wochenende und in den Ferien nicht unnötig Energie verbrauchen.

Fast keinen Untersiched gibt es beim Start von OpenOffice oder auch Firefox. Offenbar werden hierfür nur relativ wenige X11 roundtrips und generell  wenig X11 Traffic benötigt. Dasselbe gilt für den x11perf benchmark, den ich ausgewält hatte – Er zeigt ganz deutlich die Performance der Grafikkarte bzw des verwendeten X11-Treiber-Moduls (vesa ist langsam).  Ganz ander sieht das bei tuxmath und ähnlichen animierten Lernspielen oder Videos, Flash-Content aus. Hier ist LTSP 4 mit unverschlüsseltem X11 deutlich im Vorteil.
Ca. 1 Minute vom Logout bis zum LDM Anmeldefenster finde ich auch etwas heftig. Ich vermute dass hier, genau wie beim booten, die CPU des Clients mit diversen bash und python scripten belastet wird. Bei LTSP 4 hat der Client hier kaum arbeit, der X-Server muss nur das kdm/gdm darstellen, welches auf dem Server läuft. Nun könnte man vielleicht denken, dass der Server beim Muekow entlastet wird, weil ja soviel auf der CPU des Clients läuft. Das Gegenteil ist der Fall, was aber erst deutlich wird wenn 10-20 Terminals gleichzeitig verwendet werden. Dann sieht man in der top Liste des Server viele  ssh Prozesse ganz oben. Server & Client werden duch  ver- & entschlüsseln  nicht unerheblich belastet. Vielleicht ist ipsec eine Alternative, weil dann das ver- & entschlüsseln im Kernel erledigt wird -> weniger context switches. Vielleicht bringt  freeNX (http://freenx.berlios.de/ , http://www.2x.com/) eine Besserung –  hier wird zwar auch mit ssh verschlüsselt, aber es werden viele Roundtrips & Traffic vermieden.

So, nun weiss ich etwas genauer wo & wieviel Muekow langsamer als LTSP 4 ist. Ich halte die Verschlüsselung des X11 Protokolls in einem Schulnetz für Overkill. Schüler finden meisst viel einfachere Wege um an Passwote zu kommen. ARP-Spoofing Attaken fallen auf: das Terminal friert ein. An einem eingefrorenen Terminal lässt sich dann auch nix sniffen. Wenn man dem Lehrer eine Worstation gibt, dann muss er auch kein potentiell unsicheres Terminal benutzen. Ich würde diese MueKow-Generation gerne überspringen und Geräte , die genug Leistung für schnelles Muekow haben, lieber als Diskless Workstations betreiben.

Vortrags-Marathon in Linz

Monday, June 19th, 2006

Am 15.6. war Education Day bei den Linuxwochen in Linz. Ich hatte 4 Themen zur Auswahl eingereicht – und – oh Schreck! – alle 4 wurden akzeptiert und ins Programm genommen. Hmmm.. da hatte ich mir also ein paar Tage Arbeit mit OpenOffice Presenter aufgehalst. Die Arbeit hat sich gelohnt, den Zuhörern hat’s gefallen und deshalb gibt’s die Slides nun auch online: media.lug-marl.de/doc/LinuxwochenLinz2006/

Gruß und Dank an die Organisatoren und Gastgeber in Linz.

Linuxtag 2006

Sunday, May 7th, 2006

Ich komme gerade zurück vom Linuxtag 2006 – Ein Grund mal wieder was zu bloggen. Gemeinsam mit 3 Freunden von der LUG Marl fuhr ich am Fr morgen nach Wiesbaden. Wir kamen pünktlich um 9:00Uhr an und verteilten uns auf die Stände “Linux User Groups”, “Debian” und “Linux Events”. Debian hatte einen riesigen Stand und dementsprechend viel Platz um verwandte Projekte wie FAI und Skolelinux mit unterzubringen.

Vorträge:

Dokumentenmanagment mit Moodle wird nicht weitergepflegt: moodlixx.de aktuell: moodleschule.de . Namen wie “Harvest Road Hive” und “OWL” waren mir neu. weitere Stichworte: Open University, für kollaboratives arbeiten in moodle entweder Schüler zu Tutoren eines mini-Kurses machen oder das Glossar von moodle verwenden.

content managment with webdav and openoffice.org writely benutzt auch odt(OpenDocument) Format. eZ publish ist ein CMS, dass mir sehr gut gefällt. Neuerdings kann man Content dafür mit OOo-writer erzeugen oder verändern und dann per webDAV hochladen. WebDAV-Server ist in eZ publish eingebaut. Ich hoffe ich finde die Slides irgendwo, denn der Vortrag enthielt schöne Beispiele für ein StarBasic Makro und die Verwendung von OOo automatisiert im batch-mode. Dieser Vortrag war wirklich sehr interessant und auch sehr unterhaltsam.

Besucher am Skolelinux-Tisch:

Ich hatte Besuch von der Medienberatung NRW. Von den Statements meines Gesprächspartners (Name der Red. bekannt 😉 hörte ich viel richtiges, wichtiges und sinnvolles. Wir waren uns in vielen Dingen einig, z.B. darüber, dass Software , die nicht platformunabhängig ist, in der Schule nix zu suchen hat. Er wies darauf hin, dass Lernprogramme für den Einsatz in Schulen über viele Jahre hinweg möglichst gleich bleiben sollte, d.h. möglichst wenig Veränderungen in Funktion, Look and Feel weil die Lehrer viel Zeit investieren müssen um sich selbst mit einer Anwendung vertraut zu machen, z.B. in Fortbildungen. Von ihm kam auch der Tipp “OLAT” – eine Lernplatform der Uni Zürich, ähnlich wie moodle, vielleicht sogar besser ?
2 Besucher aus Belgien habe ich gleich an meinen französichen Team-Kollegen verwiesen, der sie offenbar recht erfolgreich von Skolelinux begeistern konnte.
www.hubbertz.de hat sich für unser Skolelinux Commercial-Support-Netzwerk angeboten als IT Dienstleister für Installationen und Wartung im Großraum Köln.

Besuche bei anderen Ständen:

Bei Debian habe ich mir versichern lassen dass die ersten Schritte von FAI ganz harmlos sind, besonders wenn man sich schon mit PXE-Boot auskennt. Dort wurde auch das schicke GoSa LDAP Frontend gezeigt, welches die Stadt München für Ihre Accounts und Rechner einsetzt.

Auf dem Stand des Linux Verbands präsentierte eine deutsch-polnische Gruppe 3 Teile eines COMENIUS Projekts: mathexer.com http://www.cospa-project.org/ und http://www.bbs-saarburg.de/opendict/

Beim BSI hatte ich ein nettes Gespräch über den Groupware Server Kolab2. Wir waren uns einig dass Verschlüsselung von e-mail und anderer Kommunikation immer wichtiger wird, und dass der Nutzen des Überwachungswahns diverser deutscher und europäischer “Anti Terror” Gesetze in keinem vernünftigen Verhältnis steht zu dem Schaden der durch diese Gesetze angerichtet wird.

Nebenan bei Intevation versicherte man mir dass die installetion von Kolab2 relativ einfach ist, weil das Paket alles enthält was benötigt wird, mann muss also nicht alle Dienste einzeln installieren und konfigurieren.

Bei edubuntu erfuhr ich, dass sie auch den Einsatz von OpenLDAP planen.

bei flightgear flog man mit Pedalen, joystick, Throttle-Hebel und 3-screen view Hubschruber und Flugzeuge. Auf einer Internet Seite kann man sehen wer gerade wo fliegt und in der virtuellen Luft oder am virtuellen Flughafen begegnet man sich dann auch.

Die Forth Gesellschaft zeiget einen Linux PC der per Bilderkennung eine Kugel auf einem Tablett balanciert und diese auch noch auf einer Kreisbahn bewegt. Output: USB- IO warrior, 3 normale Modellbau-Servos. Forth passt auch in diverse Microcontroller und ist dann dort gleichzeitige multitasking-OS und Programmiersprache. Man kann den Controller in Forth (um-)programmieren während das Programm läuft.

Linux VServer ist auch sehr interessant. Gegenüber z.B. Xen hat es den Vorteil, dass man den virtuellen Servern keinen festen RAM zuteilen muss, d.h. der vorhandene RAM wird dynamisch, je nach Bedarf verteilt. Limits sind aber auch möglich. Es läuft nur ein Kernel, d.h. u.a. keine getrennten Iptables Regeln für die einzelnen vserver. Durch Hardlinks und ähnliche Tricks verbrauchen die einzelen vserver nur wenig Platz auf der Festplatte. Am Stand war auch ein “multi head” PC mit jeweils 3 grafikkarten, tastaturen und mäusen zu sehen. Jedem vserver wurde eine Grafikkarte zugeordnet. Es liefen also 3 (verscheidene) Linux-Distributionen mit je einem X-Server.

bei Mapbender/Geo-Consortium gab’s openstreetmap.org zu sehen. Eine weltweite open-source Strassenkarte, die von Freiwilligen mit GPS-Mouse nach dem wiki-Prinzip wächst. – sehr cool!

Bei MythTV bekam ich ein paar gute Tipps und URLs: mythtvtalk.com und mythwiki.de. Deutsche EPG Daten von der prisma Webseite nehmen. Script, dass daraus dann die Sendernamen entnimmt. Ein 2Ghz Rechner reicht aus um in akzeptabler Qualität & Kompression aufzuzeichen.

Bei strongswan wollte man mich überzeugen daß ipsec mit strongswan garnicht so kompliziert ist, das ist den netten Schweizern aber diesmal nicht gelungen 😉 Jedenfalls hab ich dort gelernt, dass ifconfig und route “out” sind und stattdessen ip addr und ip route voll modern sind 😉

Bei samba/sernet gab’s den Tipp bei der Samba Fehlersuche den Loglevel auf 3 oder 4 zu stellen uns die Aussage, daß Domain-Anmeldung mit XP Clients kein Problem ist und dass man den signorseal registry patch ab Samba 3 nicht benötigt. Wann Samba 4 kommt, steht noch in den Sternen aber vielleicht werden vorab weitere Teilprojekte wie samba4WINS veröffentlicht.

Veilen Dank and die Veanstalter und besonders an die freiwilligen Helfer der PUG. Es war anders als Karlsruhe aber nicht unbedingt schlechter. Vorher dachte ich, daß der Linuxtag immer mehr weg von .ORG hin zu .COM tendiert, aber mein Eindruck in Wiesbaden war genau das Gegenteil: Sehr viele interessante .ORG Stände. und eine sehr lieber, herzlicher Empfang im Orga Büro. Alles war etwas kleiner, bescheidener, weniger bombastisch, ruhiger , entspannter.

diskless workstations

Wednesday, April 5th, 2006

Bei dem spannenden Thema “diskless workstations” passiert momentan so einiges :

  • Die Umstellung im Unperfekthaus von EduKnoppix(Knoppix 3.4) auf Kanotix 4-2005 ist fast fertig.
  • Eine Schule in Düsseldorf benutzt bereits seit einigen Wochen diskless Kanotix Workstations und bekommt morgen von mir eine Infrastruktur um eigene Boot-Images und Live CDs/DVDs zu erstellen
  • Im LinuxMagazin 03/06 ist ein langer Artikel von einem Team der FH Kaiserslautern über diskless workstation mit Gentoo und Unionfs mit vielen interessanten Anregungen und Ideen z.B. /tftpboot/gentoo_B 192.168.48.*(fsid=0x1234,ro,sync,no_root_squash) in /etc/exports damit der NFS Server auch ein Unionfs exportieren kann
  • Von Dirk’s DXS gibt es eine ganz neue Version 4.0 die laut Ankündigung nun Distributions-unabhängig funktioniert.
  • Skolelinux 2.0 enthält ein ltsp-make-client Script um ein boot-image für Diskless Skolelinux Workstations zu erstellen

“fun” with aptitude.

Sunday, October 9th, 2005

During the last 2 days we installed a lot of stuff on our new cd-build-server. Christian says he used aptitude , I always used apt-get. Once I tried aptitude in an interactive mode and it wanted to uninstall most of our software so I cancelled it. Today David stepped into the “aptitude-trap” – He used aptitude to install Apache, and aptitude uninstalled all our stuff :-(

Looks like we have to learn a bit more about Debian Package Managment…