Donnerstag:
Das erste mal mit meinen MultiWii Quadcopter Freunden Outdoor fliegen. 4 Quads gleichzeitig in der Luft. Schöne Onboard Videos. Photo-Session mit dem mProtos.
Freitag: 3 x mProtos, dann Regen.
Samstag: 4 Stunden; 6 x mProtos, 5 x T-Rex 250, 5 x mcpx.
mProtos Throttle Curve “Stunt”: 90-75-60-75-90 (3S, 14Z)
Very low RPM: 2500 – but its fun! Flugzeit mit einem 3S 2200 Akku: bis zu 10 Minuten! Very nice sound !!!
Mit dem T-Rex 250 hatte ich heute einen Crash auf kurz gemähtes Gras. Pilotenfehler: Bei Rollen nach links bin ich immer noch unsicher. Er schoss rollend im 45° Winkel Richtung Boden. In ca 2-3m Höhe habe ich den Motor aus gemacht, weil mir nichts besseres einfiel – “mcpx-Reflex” Ich konnte hören wie er durch viel Pitch noch vor dem Aufprall die Drehzahl fast vollständig abgebaut hat. Glück gehabt: nix kaputt! Eine kleine Macke an der Hinterkante von einem Rotorblatt.
Ich flog heute Funnels mit Kufen nach außen in alle 4 Richtungen. Mit den beiden kleine Helis habe ich Snake-Achten trainiert. Nach dem Crash dann erst mal Rollen nach rechts geübt, denn die brauche ich dafür.
Mit dem mcpx sehr präzise langsame Flips – immer gegen den Wind. Drift in alle Richtungen immer schön korrigiert.
ROLL NICK(elevator)
upright,nose-in,CW: pull right pull back
upright,nose-in,CCW: push left pull back
upright,tail-in,CW: push left push forward
upright,tail-in,CCW: pull right push forward
inverted,nose-in,CW: pull right push forward
inverted,nose-in,CCW:push left push forward
inverted,tail-in,CW: push left pull back
inverted,tail-in,CCW:pull right pull back
For Roll it does not matter if you are inverted or not.
For Nick it does not matter if you funnel clockwise or counter-clockwise.
schlechtes Wetter: Wind & Regen. Trotzdem 1 x T-Rex 250 und 3 x mini-Protos. Das Copter-X FBL System in T-Rex 250 ist auf Roll & Nick sehr angenehm, aber das Heck geht gar nicht! Ständig sehr starkes driften mal nach rechts mal nach links und starke Ausschläge bei Lastwechseln obwohl ich es mechanisch im rate-mode gut eingestellt habe.
Der mini-Protos flog auf Anhieb sehr gut. Gyro habe ich auf 64% reduziert. Er könnte noch ein bisschen wendiger sein, aber das liegt wohl an der noch geringen Drehzahl. Ich bin pro Akku ca. 5 Minuten geflogen und konnte nach dem Flug nur 1300mAh laden(*). Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Strom von nur 16A!
Aktuelle Schwebedrehzahl: 2500 und 2600 (alter, voller Akku)
(*) siehe Erstflug des HK450GT – scheint irgendwie ein Erstflug-Phänomen zu sein
Heute habe ich das CX-3X1000 Flybarless System in den T-Rex 250 eingebaut und eingestellt. Roll und Nick Gain habe ich von 40 auf 30 reduziert. Heck ist noch nicht so toll: entweder drift oder pendeln+drift. Hab die Ansteuerfrequenz fürs Heckservo von 71 auf 250Hz erhöht – Das hat etwas geholfen. Schwebedrehzahl: 3150 und 4100.
Beim anlaufen gibts ein klackerndes Geräusch – vermutlich der Freilauf.
Gerade lese ich in der “tollen” Anleitung:
“Tail servo type” sollte ich auf
“1520us 333Hz” stellen, was dann angeblich bedeutet:
Tail servo is 1520us digital,
swashplate servos are 1520us digital.
Bei meinem second hand Protos-m habe ich heute die Blattlagerwelle ausgebaut, neue Dämfungsgummis und zum FBL-Kopf passende Distanzringe, Microbeast und Empfänger eingebaut, Microbeast eingestellt.
Erstes Testschweben mit halbsymmetrischen Spinblades: Hebt ab bei ca. 2000 RPM und ca. 10A. Fliegt aber (erwartungsgemäß) sehr schwammig & träge. Gaskurve schrittweise erhöht, aktuelle Schwebedrehzahl 2200 und 2500 (70% und 80%).
10% mehr sind noch drin (mit dem 14er Ritzel)
Gaskurven unverändert, Blätter gewechselt: PRO3D. Viel besser und deutlich leiser!
Gestern wollte ich mit meinem Quadcopter einen neuen persönlichen Höhen-Rekord aufstellen. Das gelang mir auch (80m), aber es war keine gute Idee denn der Wind war recht stark und der Quadcopter wurde gerade von Multiwii 1.9 auf 2.0 upgedatet – das fühlte sich noch etwas ungewohnt an und ich hatte es draussen bei Wind noch nicht getestet. Es war wie so oft: Aufsteigen ist ganz einfach… aber der Sinkflug ist sau-schwierig. Zu viel oder zu wenig Gas ? Drift auf Yaw ! Der Wind treibt ihn weg.. Wo ist vorne??? Panik! Er treibt schnell auf den Wald zu und ist immer noch sehr hoch. Mist! schon hinter den Bäumen verschwunden – Jetzt aber Gas auf Null!
Sch…!
Die Suche beginnt. Zunächst nur flüchtige Blicke auf den Waldboden und in die Baumkronen (15m hoch!) , den Weg, die Dächer und die Felder hinter dem Waldstück
kontrolliert. Kinder gefragt, ob sie was gesehen haben. nix.
Dann systematisch mäanderförmig den Waldboden abgesucht und auch immer wieder die Baumkronen betrachtet. Die Baumkronen sind teilweise so dicht – da könnte ein Copter ‘drauf liegen ohne dass man ihn von unten sehen kann. Nach einer Stunde war ich mir ziemlich sicher: auf dem Boden liegt er nicht.
Später kam ein Freund und half bei der Suche. Wir gingen noch mal zum Startplatz und konzentrierten und auf einen ca. 20m breiten Bereich vom Wald mit der höchsten Wahrscheinlichkeit entsprechend meiner Erinnerung. 4 Augen sehen mehr als 2: Mein Kollege hat meinen Kopter entdeckt. Kaum zu erkennen. Man sieht jeweils ein Stück der orangenen Propeller, aus einer anderen Perspektive kann man den Umriss erkennen. Wir schätzen er liegt in 10m Höhe, es waren aber eher 15m. Sender geholt: Vergeblich, denn wenn der Quad auf dem Rücken liegt kann man die Motoren nicht einschalten
Ein Tag später: Der Landwirt, der dort lebt, bietet sein Hilfe an. Er hat ein ca 9m lange 2-teilige Leiter und eine ca 8m lange Stange aus GFK-Rohr+Holz. Wir legen die Leiter an den Baum. Ich klettere hoch. Soweit o.k. aber wenn ich jetzt noch die Stange halten müsste… …schwierig! Der Landwirt und ich sind der Meinung das sollte jemand machen, der mit sowas etwas geübter ist, z.B. der Sohn des Landwirts, welcher in der Feuerwehr aktiv ist. Und er machte das wirklich sehr professionell: Hat sich einen Gurt angezogen und sich oben an Baum und Leiter fest geseilt. Der Copter wird vorsichtig geschubst, landet 5m tiefer auf den Ästen eines andern Baumes. Von dort war er dann greifbar und wurde dann über die Leiter nach unten getragen. Völlig trocken und unversehrt. Akku noch ‘dran. Cam ist noch dran. Zuhause stelle ich fest: Der Akku ist tiefentladen – also kaputt. Alles andere funktioniert.
Fazit:
* keine Höhenflüge an windigen Tagen
* den schwierigen Sinkflug noch viel viel öfter trainieren, z.B. aus 20m Höhe
* besser schräg gegen den Wind steigen, statt senkrecht nach oben
* Suchpiepser einbauen z.B. mit AUX2 schaltbar, oder mit eigenem Akku: automatisch Alarm nach 10 Minuten
* Stange mit Depron-Dreieck, lichtdicht(Alufolie?) zur besseren Lageerkennung
* wenn möglich die Cam so einstellen, dass alle 10 Minuten eine neue Datei erstellt wird
* 2m Motorsegler sind besser gegeignet wenn man sehr hoch fliegen will.
Nach dem Absturz vom 30.4. habe ich dem Klon3 einen komplett neuen Kopf, Rotorwelle und Haupzahnrad spendiert. Während dieser Reparaturphase flog ich mit dem Blade 400 – aber nur kurz, denn die unerwartet starken Vibrationen am Heck fand ich ich nicht akzeptabel. Nun hatte ich 2 Helis in Reparatur
Das alte Plastik-Heck des Blade 400 war dort wo der Umlenkhebel befestigt ist schon zu weich & biegsam und hatte an einer anderen Stelle einen Riss. Erfreut stellet ich fest, dass ein HK450 Heck sehr gut an den Blade 400 passt. Weniger erfreut war ich, als ich feststellen musste, dass dieses Heck von HobbyKing ebenfalls sehr stark vibrierte. Den Blade400 also erst mal zurück ins Regal.
Testlauf Klon3: Ebenfalls starke Vibrationen am Heck Andere Heckblätter, andere Heckrotorwelle – nix hilft (
Mit Hilfe eines erfahrenen Heli-Piloten und – Bastlers haben wir für beide Helis aus 4 verschiedenen Hecks die besten Teile ausgesucht, gereinigt, Lager in die Seitenteile geklebt, Rotorwelle in die Lager geklebt. 0,01mm Pass-Scheibe hinzugefügt. Abflachung für die Madenschraube hinzugefügt und alles mit Schraubensicherung zusammengebaut.
Ergebnis Klon3: Heck o.k. aber de Rest noch nicht so toll: Haupzahnrad wackelt. Motorlager defekt?
Ergebnis Blade400: Die eingebaute & 4 fach eingeklebte Heckrotorwelle ist krumm. Entweder wurde sie schon krumm geliefert – die Vermutung hatte ich schon einmal – oder das Materiel ist so weich, dass es durch minimale Unwucht und Zentrifugalkräfte sich verbiegt und krumm wird.
Der T-Rex 250 ist auch noch grounded, weil ich das Align G3 nicht mehr benutzen möchte und mein neues CX-3X1000 defekt ist bevor ich es ausprobieren konnte.
Sehr frustrierend das ganze!
So ist dieses Hobby: Man durchlebt Höhen und Tiefen.
Heute ist das erste mal mein Höhenlogger auf dem Qaudcopter mitgeflogen: maximale Höhe: 73m über den Startplatz. Muss die Software noch verbessen, damit ich mehr Daten erhalte und Steig- & Sink-raten ermittlen kann.
Ok, ich hatte einige Quadcopter- und mcpx-Crashes in den letzten Monaten – Aber das zählt nicht
Heute war es warm und sonnig aber total windig: Böen bis zu 12 Knoten(27km/h) ! Gegen den Wind kann man riieesige Loopings fliegen
Beim 4ten Akku mit dem 450er hat’s mich mal wieder erwischt. Wenigstens kein Pilotenfehler. Es ging alles sehr schnell. Ich flog gerade tief. Dann das typische Geräusch wenn das Motorritzel das Hauptzahnrad abfräst. Gleichzeitig sehe ich wie der Heli ins Feld fällt. – Motor aus – mehr konnte ich nicht mehr machen.
Tja, da war wohl das Zahnflankenspiel etwas zu groß oder das HZR war abgenutzt. Noch eine mögliche Unfallursache: Am Empfänger ist die Antenne abgebrochen -> Failsave = Motor aus. Aber das sollte nicht so ein Geräusch verursachen, wenn der Heli noch in der Luft ist.
Schaden:
Heckrohr etwas krumm, Hauptrotorwelle, HZR, BLW.
Blätter, Blattgriffe und Zentralstück sind o.k. …hoffe ich.
Heckrotorwelle scheint auch o.k. zu sein