The Fall

“My attitude is if you can’t deliver it like a garage band, fuck it.”

Mark E. Smith in einem Interview, in dem er, Shane MacGowan von The Pogues und Nick Cave u. a. über Nietzsche diskutieren.

“We were going to have to cross the desert and we didn’t want to do that.”

Mark E. Smiths Begründung, warum die Band in Texas eine Tournee abbrach, aus einem lesenswerten Artikel des Independent über The Fall.

Sie meinen: Hätte es Punk damals nicht gegeben, hätten Sie Punk einfach erfunden?
Keine Ahnung. Ich kann mich an nichts mehr erinnern.

Vor kurzem erst wurden Sie von einem Gericht in Amerika verurteilt, keinen Alkohol mehr anrühren zu dürfen.
Ah ja, ich erinnere mich. Die haben mich in Therapie geschickt. Aber jetzt trinke ich ja wieder.

Aus einem Interview mit der taz.

[…] his face is that of a man 20 years his senior. There are few people who, even on a bad day, can make Shane MacGowan look healthy, but Mark E Smith is one of them.

Ein Artikel von The Observer.

“They are always different, they are always the same.”

John Peel über seine Lieblingsband The Fall (Quelle)

“After well over 27 albums the man still keeps spewing forth the highest quality vitriol. I never get tired of this guy. I have pretty much all those records. I like ’em a lot, and I wouldn’t wanna be caught in an elevator with him when it wasn’t working.”

Henry Rollins über Mark E. Smith. Anm.: Henry Rollins ist ein kräftig gebauter Kerl.

Wer sind The Fall? Sie sind Punk, daran besteht kein Zweifel, aber dort, wo sich die Ramones irgendwo zwischen beschleunigtem Rockabilly und Bubble Gum Pop aufhielten und die Sex Pistols für pöbelnden Rock ‘n’ Roll gecastet wurden, nennt Mark E. Smith, der Kopf von The Fall, der sich seine Band nach Belieben – oder Prügeleien mit Band-Mitgliedern – neu zusammenstellt, Einflüsse wie Can oder Stockhausen. Wer meint, Musik müsse als Berieselung tauglich sein und bestimmten Vorstellungen entsprechen, oder überhaupt Vorstellungen, wird The Fall nicht mögen. Wer bereit ist, das unkonventionelle und neue zu entdecken, das politisch unkorrekte und ätzende, das rauhe und ungeschliffene, wird.
Was ich mich bei MES immer wieder frage, ist, wie dieser häßliche Typ an Frauen wie Elena Poulou oder früher Brix Smith kommt. Gerissen, wie er ist, hat er beide jeweils auch gleich in seine Band aufgenommen, was auf Tour sicher so seine Vorzüge hat.

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