Archive for the 'Atombatterie' Category

Freier mobiltelephonieren

Thursday, November 9th, 2006

Slashdot berichtet über das OpenMoko, ein Quad-Band-Mobiltelephon, das unter Linux läuft und dessen Software fast vollständig frei ist. Ach ja, GPS ist auch schon drin.

The philosophy is the thing that makes Linux great, and not in the sense of window-dressing or half-hearted openness, it is really open. It runs the latest kernel, 2.6.18 as of a few weeks ago, and you can get software from a repository with apt-get.

The OpenMoko is meant to be a fully mobile Linux machine that happens to look like a phone. (The Inquirer)

Palm vs Pocket PC

Thursday, September 28th, 2006

Die Erfahrungen eines Palm-Nutzers mit einem Pocket PC…
… und ein Vergleich der Palms Treo 700p und Treo 700wx.
Irgendwie scheint vielen Nutzern eine Fülle von Features wichtiger zu sein, als Stabilität, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit beim Wesentlichen, anders kann ich es mir nicht erklären, da?? sich Geräte mit Windows CE ff. tatsächlich verkaufen. Oder installieren die Käufer alle heimlich Linux oder BSD? Letztendlich kann es mir egal sein, mir wäre Windoof Mobile eh viel zu teuer, denn ein Gerät, das Tourette-Symptome zeigt und alle paar Minuten den Dienst verweigert, würde schnell einen teuren Siliziumfleck an der Wand hinterlassen.

Palm-Tastatur

Friday, September 15th, 2006

Seit kurzem bin ich stolzer Eigner eines Targus Stowaway für den Handspring Visor, das ich, obwohl schon länger nicht mehr auf dem Markt, neu und originalverpackt zu einem echten Schnäppchenpreis erstanden habe. Was soll ich sagen, ich bin begeistert! Die Tastatur mit vollständigem deutschen QWERTZ-Layout ist in Grö??e und Qualität einer Notebook-Tastatur ebenbürtig und ermöglicht damit entsprechend langes und entspanntes Tippen. Neben dem hohen Nutzwert hat sie auch einen ordentlichen Coolness-Faktor, der in der Umgebung für Aha-Effekte sorgt, wenn man ein schwarzes Päckchen unbekannten Inhalts – kaum grö??er als der Visor selbst – in Windeseile zu einer vollständigen Tastatur auseinanderfaltet. Entwickelt wurde die Tastatur von Think Outside, deren PDA-Tastaturen je nach Anschlu?? von verschiedenen Firmen angeboten werden, von Think Outside selbst, von Palm, von Targus, und vielleicht noch von anderen. Den Tests verschiedener Modelle nach zu urteilen, sind die PDA-Tastaturen von Think Outside anscheinend die besten auf dem Markt (mal abgesehen von der A- und B-Serie der ersten Stowaway für Palms von Palm, die Produktionsfehler hatten).
Ich könnte an dieser Stelle einen Test dazu schreiben, aber wozu hat man Freunde? :)
Hier also der Kurztest eines anderen Visor-Besitzers:

Hallo {mein Vorname},
das mit dem externen Keyboard ist super! Ich bin begeistert! Sowas fehlt mir auch noch. Vor allem Geschwindigkeit und Anschlaggefühl stimmen!

Viel Spa?? damit!

Den werde ich haben!

Weitere Tests:

Sharp Zaurus SL-C3200

Friday, September 15th, 2006

MobileTechReview hat einen ausführlichen Test des SL-C3200. Kenner wissen, da?? die Zaurus SL-Serie als Betriebssystem Linux nutzt, und leider von Sharp nur noch auf dem und für den japanischen Markt vertrieben wird. In den USA werden die Zaurus’ von der Firma Dynamism lokalisiert und vertrieben, das genannte Modell hat dort einen Listenpreis von recht happigen 899 Dollar. Das Gerät an sich ist brillant, und das bezieht sich nicht nur auf das VGA(!)-Display, sondern auch auf die gute Tastatur, ordentliche Laufzeit, die integrierte 6 GB-Festplatte undsoweiter. Leider ist die Lokalisierung nicht vollständig, das Adre??buch kann nicht nach dem lateinischen Alphabet sortieren und die beiliegende Synchronisationssoftware spricht nur Japanisch und läuft, wie schon bei den Zaurussen, die noch offiziell nach Deutschland kamen, nur unter Windows. Warum Sharp nicht zumindest eine englisch lokalisierte Version anbietet, das wird wohl deren Geheimnis bleiben.

Update: ein weiterer Test, mit einem Hinweis auf einen Anbieter, der das Gerät schon für etwa 500 $US anbietet.

Links:

In dieser Diskussion bei Slashdot werden die Zaurus’ mehrmals erwähnt.

Noah Pro für lau

Monday, September 4th, 2006

Früher haben mich Wörterbücher, so wie eigentlich alle Nachschlagewerke auf Papier, immer genervt. Schwer, voluminös und mit einer Zugriffszeit im Sekundenbereich waren sie in der Treeware-Form ein Relikt aus Gutenbergs Zeiten. Auf dem Linux-Desktop nutze ich schon seit Jahren Ding, für das ich mir neulich mal wieder die neueste Wörterliste gesogen habe. Wenn man, wie ich, einen Palm besitzt, ist die Idee, darauf ein Wörterbuch zu installieren, natürlich verlockend, den PC hat man halt nicht immer dabei, und ich nehme ihn auch nur ungern mit ins Bett. Also mu?? man sich nur noch ein Wörterbuch besorgen. Da ich mein Geld lieber in Hardware als in Nullen und Einsen stecke, nutze ich ausschlie??lich kostenlose Software. Leider gibt es nur wenige Wörterbücher für den Palm, auf die diese Eigenschaft zutrifft, und viele davon sind, schlicht gesagt, schlecht. Von den zweisprachigen ist nach meiner Auffassung Lingo noch am ehesten zu gebrauchen, das immerhin eine Reihe von Sprachen kennt. Der Umfang der Wortschätze ist allerdings sehr knapp bemessen und dürfte nur sehr einfache Bedürfnisse zufriedenstellen, darüber hinaus arbeitet Lingo auf älteren Palms recht gemächlich. Kann man sich mit einem einsprachigen Wörterbuch anfreunden, und ist die Sprache Englisch, dann kann ich, oder besser gesagt, konnte ich bisher, eine klare Empfehlung geben, Noah Lite. Noah Lite ist die kleine Freeware-Schwester von Noah Pro, dessen Urheber der Noah-Wörterbücher, ArsLexis, jetzt leider seine Geschäfte eingestellt hat, wie ich vorhin hier gelesen habe. Die gute Nachricht dabei ist, da?? Noah Pro jetzt als kostenlose Vollversion zum Download bereitsteht. Da sollte man saugen, solange der Server noch läuft. Noah Pro kommt, wie im Handbuch beschrieben, mit zwei Wörterbüchern, einem gro??en und einem kleinen. Die gro??e, 5 MB umfassende Version findet in meinem Visor leider keinen Platz, aber die kleine mit 1,7 MB scheint dem Wörterbuch zu entsprechen, das in Noah Lite drinsteckt, bei etwas besserer Kompression und geringer Grö??e, so da?? ich meinen knapp bemessenen Speicher sogar noch etwas entlasten kann. Vielleicht sollte ich den jungfräulichen Springboard-Slot mal einer sinnvollen Nutzung zuführen…

Kinderkrieger

Tuesday, August 29th, 2006

Und hier mal wieder ein Link (??bersetzung ins Englische) für die Freunde, die sich gerade mit den Spätfolgen der Palmasutra-Nutzung auseinandersetzen.

Megawiki

Friday, August 25th, 2006

Erstmal nur der Link, und der Hinweis, da?? Megawiki cool ist.
Der oben genannte Link ist leider mittlerweile tot, daher ein paar andere:

Tapwave Zodiac

Friday, August 25th, 2006

Eine mobile Spielekonsole mit ordentlichem Prozessor, hervorragendem Display, Sound-Hardware von Yamaha und MP3-Player, gro??er Akku, 2 SD-Card-Slots, Metallgehäuse und gleichzeitig ein ordentlicher Palm-PDA, das alles in einem Gerät war der Tapwave Zodiac. Tests hier, hier und weitere hier. Leider, ja leider, hat sich der Hersteller nicht lange am Markt gehalten. Zu teuer als Spielekonsole? Zu unseriös als PDA? Zu kleine Zielgruppe? Zuwenig Spiele auf dem Markt? Wer wei??…

Die Geschichte des PDA

Wednesday, August 23rd, 2006

Als Visor-Besitzer ist mir die Geschichte des Palm in den Grundzügen bekannt, und auch der Apple Newton ist mir ein Begriff. Da?? die Geschichte des PDA schon fünfzehn Jahre vor dem Newton, der 1993 auf den Markt kam, begann, wei?? ich erst seit heute: The Evolution Of The PDA gibt einen ausführlichen ??berblick, nicht ohne Seitenhiebe auf Apple. Nicht direkt PDA-bezogen, sondern eher mit Blick auf Computer mit Stiftbedienung im allgemeinen ist der Artikel My Love Affair With Pen Computers von 1995, der mit dem Newton endet.

Handspring Visor Deluxe

Thursday, August 17th, 2006

Seit anfang des Jahres ist er nun zu meinem treuen Begleiter geworden, mein Palm, oder besser gesagt, mein Handspring Visor Deluxe, in Transparent-Orange, wie man an den Bildern unten sieht (wenn man schlau genug ist, sie anzuklicken). Mittlerweile habe ich den Palm schon ordentlich gepimped, worauf ich in folgenden Posts noch weiter eingehen werde. Da?? er nicht mehr die neueste Generation vertritt – die Generation TX – merkt man ihm wohl an, und auch die Specs machen das deutlich, aber auch ein BMW X5 sieht auf dem Papier viel besser aus als ein betagter Land Rover, aber wenn es darauf ankommt, wird man mit dem Land Rover auch da noch weiterkommen, wo der X5 längst im Sand steckengeblieben ist, oder sich am zu schlechten Diesel verschluckt. So ist der Visor robust und tadellos verarbeitet ohne unnötige mechanische Gimmicks, und wenn der Zire-Besitzer um einen Stromanschlu?? zum Akkuladen bettelt, legt man in den Visor Deluxe schadenfroh mal eben zwei frische AAA-Zellen ein.
Das Betriebssystem Palm OS erschlie??t sich intuitiv und ist, zumindest in meiner Version (3.1H2) sehr stabil, zwei Eigenschaften, die dem Microsoft-Pendant Windows CE und folgende nicht unbedingt zugesprochen werden. Es gibt jede Menge Software für den Palm, was wohl in nicht geringem Ma??e auf den klugen Schritt von Palm zurückzuführen ist, die zugehörige Entwicklungsumgebung kostenlos zur Verfügung zu stellen. Handspring verwendeten auf ihren Geräten eine leicht modifizierte Version des Betriebssystems, die zusätzlich einen umfangreicheren Taschenrechner, eine Weltzeituhr, und vor allem den besseren Terminkalender Datebk+. Diese Alternative zur Standard-Kalenderanwendung von Palm OS erschlägt einen geradezu mit Optionen, Ansichten und Funktionen, so wie es sich der Geek wünscht :) Die Software war von Pimlico Software lizenziert und lebt in ihren neueren Versionen weiter – zum Preis eines gebrauchten Visors.
Das Gehäuse des Visors macht einen robusten Eindruck, da klappert nichts wie bei Opel. Der Eingabestift ist aus Metall und wirkt unverwüstlich, die Hardbuttons sind übrigens mit einer Vertiefung in der Mitte versehen, so da?? man sie gut mit dem Stift bedienen kann. Gesynct wird der Visor übrigens über Pilot-Link mit J-Pilot, die sich als funktional, stabil und datensicher erwiesen haben. Nach zwei Hard-Resets auf Grund amoklaufender Software wei?? ich, da?? die Backups funktionieren und mit zwei Klicks zurückgespielt sind. Mit den Alternativen zu J-Pilot, Gnome-Pilot und KPilot konnte ich mich nicht anfreunden.
Und nun zu dem, worauf Ihr alle gewartet habt: Bilder!

Visor von vorn Der Visor von vorne mit dem oben erwähnten Terminkalender.
Visor von hinten Der Visor von hinten.
Visor offen Der Visor von hinten mit offenem Batteriefach und Springboard-Slot. Man erkennt die beiden Standard-Akkus, die sich jederzeit auch durch Batterien ersetzen lassen.
Stift Der unverwüstliche Stift…
Tasten … und die oben erwähnten Tasten.

Demnächst hier im Reaktorblog: Die Emulation.

Judebert’s Contraction Timer Utility

Friday, August 4th, 2006

Es ist schon erstaunlich, was es für den Palm alles an frauenspezifischer Software gibt – man möchte meinen, so ein Gadget gehört in jede Damenhandtasche. Vor allem die Geburtenkontrolle scheint es den Programmierern angetan zu haben, aber keine Angst, selbst wenn die versagt hat, gibt es immer noch kleine Helferlein: mit dem Contraction Timer lassen sich dann die Wehen aufzeichnen…

Dinge die man vermeiden sollte, Teil 56.9: Verschiedene unzusammenhängende und zu zu vielen (zum Teil ungeeigneten) Kategorien zugeordnete Themen im selben Blog-Eintrag und zu lange ??berschriften

Wednesday, April 5th, 2006

Gestern meinte A. in einer E-Mail, das sei etwas für meinen Blog. Auf meinen Einwand, ich wisse nicht, was ich damit anfangen solle, meinte er, er “habe bewusst geschrieben ‘für deinen Blog’ und nicht ‘für dich’.” Na schön, tue ich ihm halt den Gefallen. Hoffentlich wird der Reaktorblog jetzt nicht zu hei??.
Und nun zu etwas völlig anderem: heute erhielt ich eine E-Mail, in der mich ein Vegetarier bat, TOFU zu mailen.

Link zu etwas nicht völlig anderem.

Storkware

Friday, February 3rd, 2006

Das ist doch mal ein Programm zum mit ins Bett nehmen. Wenn es jemand hilft, die ich kenne, werde ich es wohl erfahren ;)
Um Mi??verständnisse zu vermeiden, zitiere ich von o. g. Website:

“NFP can be used either to avoid or achieve pregnancy.”

(Hervorhebung durch Reaktorblog)
Quelle