Ausblick

2015-06-27
Ein kleiner Ausblick auf das was kommt.

Ein kleiner Ausblick auf das was kommt.

Eberhard Faber Steno Van Dyke 1933 HB mittel “Deutscher Stenografenstift”

2015-06-26

EF_1933-small

Der Eberhard Faber Steno Van Dyke 1933 HB mittel “Deutscher Stenografenstift”. Über sein Alter kann ich nur Vermutungen anstellen: der Aufdruck sieht sehr nach Folienprägedruck aus, ein Verfahren das ab den 1950er-Jahren Verbreitung fand; nach oben hin ist die Eingrenzung des Herstellungsdatums etwas schwieriger.
Die Mine des Stiftes gleitet angenehm, aber etwas blass über das Papier, ihr Strich ist noch eine Spur heller als der eines Staedtler Mars Lumograph 100 H und von vergleichbarer Qualität.

Einem Markenprodukt ist mit einer Bezeichnung mit Wiedererkennungswert und positiver Konnotation immer gedient und die Marketingabteilung des Herstellers hat damals ganze Arbeit geleistet. Ein “Deutscher Stenografenstift” mit der Artikel-Nummer “1933” – darauf muss man erstmal kommen. Ob da Pervitin im Spiel war, und ob auch Vorschläge wie “Kraft durch Steno” oder “Vergeltungsstift” gemacht wurden, darüber wollen wir jetzt nicht spekulieren.

Vielleicht wurde aber auch nur eine Art.-Nr. mit der Quersumme 222 gesucht…

Ährnährung

2012-07-25

Essen ist kein leichtes Thema, sondern vielmehr schwere Kost (besonders, wenn ich den Grill bestücke). Früher aas man so gut man es sich leisten konnte, und es gab, was auf den Tisch kam. Heute investiert man viel Zeit und Geld in eine bewußte Ernährung, wobei bekanntlich Leiden bewußter wahrgenommen wird als Freude. Unser Körper, fehlgeleitet durch Millionen Jahre Evolution falsche Bedürfnisse vorgaukelnd, giert nach den neuesten ernährungswissenschaftlichen Studien, die uns erklären, warum die Erkenntnisse aus den vorherigen ungesund waren. Die durch die Sojamüslisalat erreichte Einschränkung der Konzentrationsfähigkeit bewahrt uns dann davor, zwischen diesem und jenem Radieschen jetzt doch nicht gesünder als Schokolade?
Udo Pollmer, u.a. wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E. e.V.) setzt einigen modischen Nahrungsvorurteilen etwas andere Sichtweisen entgegen. Die Weltwoche hat ein Interview mit ihm geführt: Wir sind angepasst an Rösti, an Knödel und an Wurst.

TV-Tip

2012-06-10

arte pflegt seine Tradition der Förderung von Vorurteilen und nimmt sich die Inselvölker vor.

TV-Tips

2012-04-05

Am Samstag, 05.05.2012 um 1:35 Uhr gibt’s auf 3sat “Komm hier haste ne Mark!“, eine Live-Aufzeichnung von Helge Schneider im Admiralspalast in Berlin.

arte wiederholt ab dem 06.04.2012 zweimal die sechsteilige Dokumentation “Monty Python: Almost the Truth (Lawyers Cut)“.

Daimler DR450

2012-03-09

Good old Daimler DR450, prominently featured in this episode. I couldn’t find much information on the web about this limousine, except for this nice article. Don’t miss the part about the brakes :)

Kinky Boots II

2012-03-08

Due to the high demand for Kinky Boots, here‘s some trivia…

See also here:

Patrick was so petrified about singing (or, in particular, being unable to sing) that after several failed takes, he was escorted to a local pub, lubricated with brandy, and returned to the recording studio. Even after that, a sound engineer had to stand next to him and tap him on the shoulder whenever he was supposed to sing.

Imperial

2012-03-07

Who doesn’t want to drive an Imperial?

Ads, Wikipedia, Pictures

Quicklinks

2012-03-04

Heute mal nur ein paar Links, man weiß ja nie, ob es nicht doch jemanden interessiert.

Es machen sich Gedanken

Kinky Boots

2012-02-25

(boop, boop)
Kinky boots.

(Quelle)

Have you ever heard Kinky Boots?

(boop, boop)
Kinky boots.

(Quelle)

More on that later.

(boop, boop)
Kinky boots.

(Quelle)

Gesundheit!

2012-02-24

What can you expect from a company whose brand name sounds like sneezing when it comes to finding names for their products?
When Daihahchoo’s marketing department learned that there are people who like to drive “topless”, they decided to go one step further…
To make matters even worse, they not only chose the wrong name, they also gave it to the wrong model: one that is so skinny that you can see its bolts and hinges, and its cup size isn’t impressive, either.

With “a target market of women in their late twenties and early thirties” and possibly with the Germans in mind, Daihatschi then unloaded the Latte, and I wouldn’t be surprised if they just misspelled the “Boon“.

Astronauts, Vikings and Ghosts

2012-02-23

Astronauts, Vikings and Ghosts by Robert Haines is a touching documentary that made me think whether progress changes our lives for the better. In some way it does — it enables us from the dreary comfort of our homes to watch a film in colour depicting the bleak present day, and showing black-and-white photographs of a colourful and lively past in the pubs and on the streets — and blog about it. Highly recommended!
The Film will be rebroadcast on the German-French channel arte on 2012-03-01, 05:00 MET under its German title “Astronauten, Wikinger und Geister”.

Atom-Zeit, Alter!

2012-02-15

Long live the atom age!

iMac

2012-02-13

Über die Vorzüge des iMac berichtet das law blog.

Netzpublikationspflichtarchivierungsverordnung

2008-10-26

Nachdem ich mich mittlerweile daran gewöhnt habe, daß im deutschen WWW jedes TCP/IP-Paket anbieterkennzeichnungs-, datenschutzerklärungs- und rundfunkgebührenpflichtig ist, stolperte ich kürzlich über das hier, welches hiernach wohl auch noch weitgehend zutrifft. Oder?
Die Deutsche Nationalbibliothek, die den ganzen Datenramsch auf ihre Festplatten geschüttet bekommen soll, hat eine Seite mit FAQs zum Thema “Netzpublikationen”. Wer nun hofft, die Deutsche Nationalbibliothek gehe mit gutem Beispiel voran und mache archivierte Versionen ihrer Webseite öffentlich zugänglich, wird leider enttäuscht. Dabei wäre es schon interessant, zu sehen, wie sich die FAQs in den letzten Tagen verändert haben:

so wurde aus

Wie liefert man Netzpublikationen ab?

Im Bereich Ablieferung erhalten Sie dazu die notwendigen Informationen.

Quelle: Google-Cache vom 22. Okt. 2008 21:37:21 GMT

nun

Wie werden Netzpublikationen gesammelt?

Gegenstand der momentanen Entwicklungsstufe ist die einzelobjektbezogene Ablieferung von Netzpublikationen mit Entsprechung zum Printbereich, also z. B. elektronischen Zeitschriften, E-Books, Hochschulprüfungsarbeiten oder Digitalisaten. Im Bereich Ablieferung erhalten Sie dazu die notwendigen Informationen.

Derzeit werden Webseiten aller Art, z. B. statische und dynamische HTML-Seiten, Weblogs oder Foren noch nicht gesammelt. Alle Anbieter von Webseiten müssen also in dieser Hinsicht nichts unternehmen und keine Strafen befürchten.

Quelle, Stand: 26.10.08, 17:44 MET

Irgendwie hatte ich in Erinnerung, daß das Gesammel vor ein paar Tagen noch ganz anders klang…
Auch diese Darstellung auf der Eingangsseite, die die ursprünglichen Archivierungspläne verwirft, muß ziemlich neu sein:

Webseiten aller Art, z. B. statische und dynamische HTML-Seiten, Weblogs oder Foren, werden noch nicht gesammelt. In einer weiteren Stufe ist das Harvesting solcher Seiten geplant. Die zukünftige Einzelablieferung von Webseiten soll weder über ein Formular noch über eine Schnittstelle aktiv vom Ablieferer geleistet werden.
Deshalb wird es auch nicht erforderlich sein, diese Seiten in andere Formate (PDF, TIF) umzuwandeln und sie uns zu übermitteln.

Quelle, Stand: 26.10.08, 17:54 MET

Kann man jemals genug archivieren? Warum sollten wir nur beim Internet großzügig sein? Warum nicht auch:

  • Schülerzeitungen
  • Werbebroschüren und Kataloge
  • Bedienungsanleitungen
  • Aushänge an Schwarzen Brettern
  • Publikationen an den Wänden öffentlicher Toiletten
  • Visitenkarten
  • Klingelschilder?

Weitere Verweise: