2012-07-25

Ährnährung

Essen ist kein leichtes Thema, sondern vielmehr schwere Kost (besonders, wenn ich den Grill bestücke). Früher aas man so gut man es sich leisten konnte, und es gab, was auf den Tisch kam. Heute investiert man viel Zeit und Geld in eine bewußte Ernährung, wobei bekanntlich Leiden bewußter wahrgenommen wird als Freude. Unser Körper, fehlgeleitet durch Millionen Jahre Evolution falsche Bedürfnisse vorgaukelnd, giert nach den neuesten ernährungswissenschaftlichen Studien, die uns erklären, warum die Erkenntnisse aus den vorherigen ungesund waren. Die durch die Sojamüslisalat erreichte Einschränkung der Konzentrationsfähigkeit bewahrt uns dann davor, zwischen diesem und jenem Radieschen jetzt doch nicht gesünder als Schokolade?
Udo Pollmer, u.a. wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E. e.V.) setzt einigen modischen Nahrungsvorurteilen etwas andere Sichtweisen entgegen. Die Weltwoche hat ein Interview mit ihm geführt: Wir sind angepasst an Rösti, an Knödel und an Wurst.

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2012-06-10

TV-Tip

arte pflegt seine Tradition der Förderung von Vorurteilen und nimmt sich die Inselvölker vor.

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2012-04-05

TV-Tips

Am Samstag, 05.05.2012 um 1:35 Uhr gibt’s auf 3sat “Komm hier haste ne Mark!“, eine Live-Aufzeichnung von Helge Schneider im Admiralspalast in Berlin.

arte wiederholt ab dem 06.04.2012 zweimal die sechsteilige Dokumentation “Monty Python: Almost the Truth (Lawyers Cut)“.

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2012-03-09

Daimler DR450

Good old Daimler DR450, prominently featured in this episode. I couldn’t find much information on the web about this limousine, except for this nice article. Don’t miss the part about the brakes :)

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2012-03-08

Kinky Boots II

Due to the high demand for Kinky Boots, here‘s some trivia…

See also here:

Patrick was so petrified about singing (or, in particular, being unable to sing) that after several failed takes, he was escorted to a local pub, lubricated with brandy, and returned to the recording studio. Even after that, a sound engineer had to stand next to him and tap him on the shoulder whenever he was supposed to sing.

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2012-03-07

Imperial

Who doesn’t want to drive an Imperial?

Ads, Wikipedia, Pictures

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2012-03-04

Quicklinks

Heute mal nur ein paar Links, man weiß ja nie, ob es nicht doch jemanden interessiert.

Es machen sich Gedanken

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2012-02-25

Kinky Boots

(boop, boop)
Kinky boots.

(Quelle)

Have you ever heard Kinky Boots?

(boop, boop)
Kinky boots.

(Quelle)

More on that later.

(boop, boop)
Kinky boots.

(Quelle)

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2012-02-24

Gesundheit!

What can you expect from a company whose brand name sounds like sneezing when it comes to finding names for their products?
When Daihahchoo’s marketing department learned that there are people who like to drive “topless”, they decided to go one step further…
To make matters even worse, they not only chose the wrong name, they also gave it to the wrong model: one that is so skinny that you can see its bolts and hinges, and its cup size isn’t impressive, either.

With “a target market of women in their late twenties and early thirties” and possibly with the Germans in mind, Daihatschi then unloaded the Latte, and I wouldn’t be surprised if they just misspelled the “Boon“.

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2012-02-23

Astronauts, Vikings and Ghosts

Astronauts, Vikings and Ghosts by Robert Haines is a touching documentary that made me think whether progress changes our lives for the better. In some way it does — it enables us from the dreary comfort of our homes to watch a film in colour depicting the bleak present day, and showing black-and-white photographs of a colourful and lively past in the pubs and on the streets — and blog about it. Highly recommended!
The Film will be rebroadcast on the German-French channel arte on 2012-03-01, 05:00 MET under its German title “Astronauten, Wikinger und Geister”.

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2012-02-15

Atom-Zeit, Alter!

Long live the atom age!

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2012-02-13

iMac

Über die Vorzüge des iMac berichtet das law blog.

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2008-10-26

Netzpublikationspflichtarchivierungsverordnung

Nachdem ich mich mittlerweile daran gewöhnt habe, daß im deutschen WWW jedes TCP/IP-Paket anbieterkennzeichnungs-, datenschutzerklärungs- und rundfunkgebührenpflichtig ist, stolperte ich kürzlich über das hier, welches hiernach wohl auch noch weitgehend zutrifft. Oder?
Die Deutsche Nationalbibliothek, die den ganzen Datenramsch auf ihre Festplatten geschüttet bekommen soll, hat eine Seite mit FAQs zum Thema “Netzpublikationen”. Wer nun hofft, die Deutsche Nationalbibliothek gehe mit gutem Beispiel voran und mache archivierte Versionen ihrer Webseite öffentlich zugänglich, wird leider enttäuscht. Dabei wäre es schon interessant, zu sehen, wie sich die FAQs in den letzten Tagen verändert haben:

so wurde aus

Wie liefert man Netzpublikationen ab?

Im Bereich Ablieferung erhalten Sie dazu die notwendigen Informationen.

Quelle: Google-Cache vom 22. Okt. 2008 21:37:21 GMT

nun

Wie werden Netzpublikationen gesammelt?

Gegenstand der momentanen Entwicklungsstufe ist die einzelobjektbezogene Ablieferung von Netzpublikationen mit Entsprechung zum Printbereich, also z. B. elektronischen Zeitschriften, E-Books, Hochschulprüfungsarbeiten oder Digitalisaten. Im Bereich Ablieferung erhalten Sie dazu die notwendigen Informationen.

Derzeit werden Webseiten aller Art, z. B. statische und dynamische HTML-Seiten, Weblogs oder Foren noch nicht gesammelt. Alle Anbieter von Webseiten müssen also in dieser Hinsicht nichts unternehmen und keine Strafen befürchten.

Quelle, Stand: 26.10.08, 17:44 MET

Irgendwie hatte ich in Erinnerung, daß das Gesammel vor ein paar Tagen noch ganz anders klang…
Auch diese Darstellung auf der Eingangsseite, die die ursprünglichen Archivierungspläne verwirft, muß ziemlich neu sein:

Webseiten aller Art, z. B. statische und dynamische HTML-Seiten, Weblogs oder Foren, werden noch nicht gesammelt. In einer weiteren Stufe ist das Harvesting solcher Seiten geplant. Die zukünftige Einzelablieferung von Webseiten soll weder über ein Formular noch über eine Schnittstelle aktiv vom Ablieferer geleistet werden.
Deshalb wird es auch nicht erforderlich sein, diese Seiten in andere Formate (PDF, TIF) umzuwandeln und sie uns zu übermitteln.

Quelle, Stand: 26.10.08, 17:54 MET

Kann man jemals genug archivieren? Warum sollten wir nur beim Internet großzügig sein? Warum nicht auch:

  • Schülerzeitungen
  • Werbebroschüren und Kataloge
  • Bedienungsanleitungen
  • Aushänge an Schwarzen Brettern
  • Publikationen an den Wänden öffentlicher Toiletten
  • Visitenkarten
  • Klingelschilder?

Weitere Verweise:

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2008-09-12

Immer

Immer wieder im selben Sessel sitzen. Immer wieder dieselbe Musik hören. Immer wieder dieselben Dinge anstarren. Immer wieder dieselben Wände. Immer wieder dieselben Sachen machen. Immer wieder dieselben Sachen nicht machen. Immer wieder die gleichen Tage. Immer wieder die gleichen Nächte.
Immer wieder die gleichen Gespräche. Immer wieder dieselben Worte. Immer wieder dieselben Ratschläge. Immer wieder dieselben Anforderungen. Immer wieder dieselben Aufforderungen. Immer wieder dieselben falschen Annahmen. Immer wieder dasselbe Unverständnis. Immer wieder dieselben Vorurteile. Immer wieder dieselben Unterstellungen. Immer wieder dieselbe Ratlosigkeit. Immer wieder dieselben gutgemeinten, unreflektierten Ratschläge. Immer wieder dieselben Demütigungen. Immer wieder dieselben Enttäuschungen. Immer wieder derselbe Frust. Immer wieder dieselben Bedürfnisse. Immer wieder dieselben Illusionen. Immer wieder dieselben Verspätungen. Immer wieder dieselben Versäumnisse. Immer wieder dieselben Gehversuche. Immer wieder dasselbe Hinfallen. Immer wieder dieselbe Schwere. Immer wieder dieselbe Antriebslosigkeit. Immer wieder dieselbe Lustlosigkeit. Immer wieder dieselbe Erfolglosigkeit. Immer wieder dasselbe Versagen. Immer wieder dieselbe Bedrückung. Immer wieder dieselben Schmerzen. Immer wieder dieselbe Lähmung. Immer wieder der Selbsthaß. Immer wieder dieselbe Freudlosigkeit. Immer wieder dieselbe Gefühllosigkeit. Immer wieder dieselbe Bedeutungslosigkeit. Immer wieder dieselbe Leere. Immer wieder dieselben Gedanken. Immer wieder dieselbe Schweigsamkeit. Immer wieder dieselbe Abwesenheit. Immer wieder dieselbe Einsamkeit. Immer wieder dieselbe Eintönigkeit. Immer wieder dieselben Lungenzüge. Immer wieder dieselben Atemzüge.
Immer wieder?
Wozu?

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2008-08-12

Ungerührt

Gibt es einen Menschen, der lieber Kaffee trinkt als Tee, der Bourbon einem Scotch vorzieht, der einen “Vesper” als trockenen Martini bezeichnet? Der seine diversen Martini-Varianten lieber geschüttelt als gerührt zu sich nimmt? Nein, denn diese Figur ist fiktional, wenn auch durchaus angelehnt an seinen Schöpfer Ian Fleming.
Fleming soll angeblich täglich 60 bis 70 Zigaretten sowie eine Flasche Gin konsumiert haben. Seine Trinkgewohnheiten änderte er erst, nachdem sein Arzt ihm riet, er müsse den Gin aufgeben — und stieg auf Bourbon um. Atomic Martinis zeigt detailliert, wie sich des Autors Lebensstil in seinen Werken widerspiegelt, wenn auch nicht in deren Filmadaptionen, in denen Whisk(e)y und Zigaretten eindeutig zu kurz kommen…

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