Windows Vista

Die c’t hat einen Artikel zur aktuellen Beta von Microsofts Windows Vista, in dem die Meinungen von Lesern dazu vorgestellt werden. Ich entnehme dem, daß das neue Windows durch die Umsetzung vieler oberflächlicher Ideen, die man woanders schon besser umgesetzt gefunden hat, noch hübscher und bunter wird, und deswegen natürlich auch einen exorbitanten Hardware-Hunger mitbringt. Die Bedienung dürfte wohl noch bescheuerter geworden sein, und ich vermute (ich betrachte diese Software nur noch aus der Ferne), daß alle wichtigen Funktionen mal wieder dort zu finden sind, wo man sie nicht gewohnheitsmäßig sucht. Nebenbei eine root-shell laufen zu lassen, ist wohl immer noch nicht vorgesehen, und die Installationsroutine macht immer noch den MBR platt. Als ich vor acht Jahren begann Linux zu nutzen, gab es derartige schon damals nicht. Ich würde Microsoft sowieso raten, statt irgendwelcher optischer Gimmicks lieber mal eine echte Innovation von Apple zu kopieren: nämlich das System auf eine solide, quellenoffene Unix-Basis zu setzen.
Was fällt mir noch dazu ein? Wenn Windows ein Betriebssystem sein soll, dann sind Linux mindestens 347.

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