Ungerührt

Gibt es einen Menschen, der lieber Kaffee trinkt als Tee, der Bourbon einem Scotch vorzieht, der einen “Vesper” als trockenen Martini bezeichnet? Der seine diversen Martini-Varianten lieber geschüttelt als gerührt zu sich nimmt? Nein, denn diese Figur ist fiktional, wenn auch durchaus angelehnt an seinen Schöpfer Ian Fleming.
Fleming soll angeblich täglich 60 bis 70 Zigaretten sowie eine Flasche Gin konsumiert haben. Seine Trinkgewohnheiten änderte er erst, nachdem sein Arzt ihm riet, er müsse den Gin aufgeben — und stieg auf Bourbon um. Atomic Martinis zeigt detailliert, wie sich des Autors Lebensstil in seinen Werken widerspiegelt, wenn auch nicht in deren Filmadaptionen, in denen Whisk(e)y und Zigaretten eindeutig zu kurz kommen…

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